Der Börsenhandel und seine unterschiedlichen Arten
An der Börse werden sowohl Aktien, Rohstoffe und auch Devisen gehandelt. Kauf- und Verkaufsaufträge an der Böse setzen sich aus Angebot und Nachfrage zusammen.
Die wichtigsten Börsen weltweit sind New York, London, Tokio und in Deutschland Frankfurt. Generell gibt es zwei verschiedene Arten wie an der Börse gehandelt werden kann. Zum einen der normale Parketthandel und zum anderen der Computerhandel. Beide Handelsarten haben ihre Vorteile.
Die meiste Art des Börsenhandels ist der Parketthandel. Vor allem bei kleineren Börsen finden sich Makler und Händler persönlich ein um an der Präsenzbörse Handel zu betreiben.
Da jeder Verkaufsauftrag durch ein Gegengeschäft (Kaufauftrag) gedeckt sein muss, sucht der Makler das Gegengeschäft beim Händler. Durch Zuruf oder Handzeichen signalisiert der Makler seine Kauf- oder Verkaufsabsichten offenkundig.
Die Geschäfte die der Händler im eigenen Interesse oder im Interesse des Kunden betreibt, finden immer zur selben Zeit statt. Der Parketthandel in Deutschland findet in der Zeit zwischen 9:00 – 20:00 Uhr statt, wobei ab 17:45 Uhr nur noch nachbörsliche Kurse erstellt werden.
Die zweite Art des Börsenhandels ist über das Computersystem Xetra. Dies ist ein Handelssystem der Deutschen Börse, wo mittlerweile über 80% des Börsenhandels abgewickelt wird.
Der Handel unterscheidet sich vom Parketthandel darin, dass die Händler hier nicht persönlich miteinander verhandeln, sondern die Ordermaske des Xetra-Handelssystems verwenden. Dieses gleicht Angebot und Nachfrage ab und sucht für Kauf- und Verkaufsorders den passenden Gegenpart.
Der größte Vorteil der Xetra-Börse ist die schnelle Abwicklung, die auch Day-Trading-Geschäfte ermöglicht.
